PolyFit findet automatisch die beste Polynomformel, die Ihre Daten
beschreibt. Sie geben Eingabespalten (Params) und eine Zielspalte
(Target) an, der Algorithmus probiert systematisch alle
Polynomkombinationen im definierten Gradbereich durch und liefert
die Formel mit der besten Anpassung.
Während der Standardmodus voraussetzt, dass die Zielfunktion
f(x1, x2, x3, …) bereits bekannt ist und nur deren
Parameter angepasst werden, behandelt PolyFit die Funktion selbst
als unbekannt. Gefittet wird also sowohl die Struktur des Polynoms
als auch dessen Koeffizienten.
Das ist besonders bei der Auswertung von Messreihen nützlich, bei
denen kein theoretisches Modell vorliegt. Sobald die Formel einmal
bestimmt ist, lässt sich damit anschließend ohne weiteren
Rechenaufwand arbeiten — als gewöhnliche Zellformel.
Schritt 1: Modus wechseln
Im Plugin-Fenster oben auf PolyFit umschalten.
Schritt 2: Zellbereiche markieren
Markieren Sie in der Tabelle die jeweiligen Zellbereiche und weisen
Sie sie über die Buttons zu:
-
Select as Params — die Spalten
mit den Eingabewerten
x1, x2, x3, …
-
Select as Target — die Spalte
mit den Zielwerten
y, die das Polynom annähern soll
Schritt 3: Suchraum festlegen
-
MinGrade und MaxGrade bestimmen,
welche Exponenten in den Termen vorkommen dürfen (auch negative
Werte sind erlaubt).
-
NumParams ist die Anzahl der Terme im
Ergebnispolynom — also wie viele Summanden die finale Formel hat.
Schritt 4: Use Native (optional, empfohlen)
Mit Use Native nutzt PolyFit einen lokal laufenden
HTTP-Service statt der WASM-Variante im Browser. Das ist deutlich
schneller, gerade bei großen Datenmengen oder breiten Suchräumen.
Siehe Native PolyFit-Service unten.
Ergebnis
Das Ergebnis ist eine fertige Formel, die Sie direkt in die Tabelle
übernehmen können — z. B.:
-0.1300·x2⁻¹·x3² + 1.5252·x1²·x3 + …